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kübeln

 

kü·beln, Präteritum: kü·bel·te, Partizip II: ge·kü·belt

vom Substantiv Kübel

Aussprache:

Bedeutungen:

[1] den Inhalt aus einem großen Gefäß (Kübel) ausschütten
[2] Wetter: stark regnen, wie aus Kübeln schütten
[3] umgangssprachlich: sich erbrechen
[4] umgangssprachlich: reichlich Alkohol zu sich nehmen
[5] umgangssprachlich: ein Gefäß (Kübel) zum Urinieren benutzen, wie es in einer Gefängniszelle verwendet wird/wurde
Herkunft:

Sinnverwandte Wörter:

[1] ausgießen, leeren
[2] gießen, es regnet wie aus Kübeln, schütten
[3] erbrechen, kotzen, übergeben
[4] reinschütten, saufen, weghauen
[5] pinkeln, pissen
Gegenwörter:

[1, 2] tröpfeln
Oberbegriffe:

[1] gießen
[2] regnen
[4] trinken
[5] urinieren
Unterbegriffe:

[3] ankübeln
Beispiele:

[1] Die Jauche haben wir dann mühsam per Hand aufs Feld gekübelt.
[2] Das hat vielleicht gekübelt!
[2] Es kübelt aus allen Wolken.
[3] Und dann war mir kotzübel und ich musste kübeln.
[3] „Am Montagmorgen kübelten diese Geschöpfe ihren Wochenendfrust in der Schule aus.“[1]
[4] Wir haben den ganzen Abend gekübelt.
[4] „Sie kübelten Bowle, um die Sinne kollektiv so weit zu verwirren, daß sie wechselseitig voreinander sicher sein konnten, sich nicht zu genau an ihrer Erinnerung zu prüfen.“[2]

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